
Frankfurt: MPU wegen Drogen
Betroffene, die sich einer MPU wegen Drogen unterziehen müssen, stellen anlassbezogen (nach den Alkoholauffälligen) die zweitgrößte Gruppe.
In dem Bereich der Drogen-MPU ist in den letzten Jahren ein stetiger Zuwachs zu verzeichnen. Die ist den neuen Nachweismethoden geschuldet.
Im Gegensatz zu Vergehen wegen Alkoholauffälligkeiten, haben besonders diese Personen keinen großen Spielraum, denn für Drogen existiert bislang noch kein gültiger gesetzlicher Grenzwert.
Schon der der bloße Verdacht Betäubungsmittel konsumiert zu haben, kann unter Umständen den Führerschein kosten.
Bei der Medizinisch Psychologischen Untersuchung müssen Sie nachweisen, dass Sie mindestens 6 Monate abstinent gelebt haben. Dies gilt aber nur bei weichen Drogen und deren einmaligem oder gelegentlichen Konsum. Bei harten Drogen (z.B. Kokain oder Heroin) müssen sie mindestens 1 Jahr abstinent gelebt haben. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, muss und wird das Fahreignungsgutachten negativ ausfallen.
Der Nachweis über eine Drogenabstinenz kann durch Haaranalysen oder mittels Urinscreenings beigebracht werden. Auch wenn alle Abstinenznachweise beigebracht wurden, ist dies jedoch keinesfalls ein Garant für eine positive Prognose. Die Rückfallquote bei Drogenauffälligen ist hoch und die Messlatte des Gutachters ist dies gleichfalls.
Sprechen Sie mit uns. Wir bieten Ihnen eine professionelle MPU-Vorbereitung und sind jederzeit für Sie Ihr erster Ansprechpartner im Stadtzentrum Frankfurt.
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MPU Beratung Frankfurt
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